Nicht jeder Beitrag beginnt mit Zahlen, Pflegetipps oder Abrechnungstabellen. Manche beginnen mit einem Gedanken, der sich nie aussprechen lässt. Dieser Text erzählt keine Statistik, sondern das, was viele nie laut sagen:
Was es bedeutet, gepflegt zu werden. Und wie schwer es sein kann, dafür Danke zu sagen.
Aus Sicht der Mutter
Du stehst jeden Morgen an meinem Bett, bevor du zur Arbeit gehst.
Manchmal mit Kaffee in der Hand, manchmal mit müden Augen. Immer mit einem Lächeln, das du mir zeigst – selbst wenn du keines hast.
Ich sehe das. Auch wenn ich nichts sage.
Ich habe dich grossgezogen, dich getröstet, wenn du hingefallen bist, dir beigebracht, dass du stark bist. Und jetzt bist du es – jeden Tag aufs Neue. Für mich.
Ich weiss, dass ich deine Zeit nehme. Deine Nerven. Manchmal auch deine Geduld.
Ich frage mich oft, was es dich kostet. Ob du selbst noch Platz in deinem Leben findest.
Und ich schäme mich manchmal. Weil ich weiss, dass ich dich brauche.
Mehr, als ich will.
Du sagst mir, dass es in Ordnung ist. Dass ich mir keine Sorgen machen soll.
Aber ich mache sie mir. Jeden Tag.
Ich bin stolz auf dich, mehr als ich es je zeigen konnte. Und ich bin dankbar – auf eine Weise, für die es keine Worte gibt.
Wenn ich leiser werde, heisst das nicht, dass ich dich nicht sehe.
Es heisst nur, dass ich meine Worte gerade nicht finde.
Aber du sollst wissen:
Ich sehe dich. Jeden Tag. Und ich liebe dich.
Warum dieser Beitrag wichtig ist
Pflege ist Beziehung. Und manchmal auch Sprachlosigkeit. Dieser Text erinnert daran, dass hinter jeder Pflegebeziehung ein stilles Band liegt – aus Vertrauen, Liebe und oft auch aus unausgesprochenen Gefühlen.
Für pflegende Angehörige bei Time2Care
Wir wissen, dass Pflege mehr ist als ein Stundenplan. Dass sie leise ist, fordernd, emotional.
Und wir glauben: Wer pflegt, soll sich getragen fühlen – fachlich, menschlich, finanziell.
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